TECHNIQUE
Inline-Unterwasserkamera montieren: Schleppangeln und Spinnfischen
Du hältst eine Unterwasserkamera in den Händen. Die Verpackung ist offen, die App installiert, und jetzt starrst du auf 85 Gramm Aluminium und Glas und fragst dich, wie dieses Ding bitte an deine Schnur soll, ohne dir das Angeln zu ruinieren.
KERNAUSSAGE
Eine Inline-Kamera zu montieren ist simpel, sobald du Vorfachlänge, Bleiplatzierung und die Ausrichtung der Stabilisierungsflosse verstehst. Der größte Anfängerfehler: zu kurzes Vorfach, wodurch die Kamera zu nah am Köder sitzt.
IN DIESEM ARTIKEL
Faire Frage. Eine schlecht montierte Kamera dreht sich, verheddert, verschreckt Fische und liefert Material, das aussieht wie das Innere einer Waschmaschine. Eine gut montierte Kamera steht stabil in der Wassersäule, nimmt klares Material auf und beeinflusst deine Präsentation kaum.
Dieser Guide zeigt dir exakt, wie du eine Inline-Kamera montierst – konkret die CanFish CamX, die mit 85,3 g und 31 mm Durchmesser für die Schnurmontage gebaut ist – für Schleppangeln, Spinnfischen und Posenangeln. Jeder Schritt geht davon aus, dass du die Kamera das erste Mal in der Hand hast.
Bevor du anfängst: Was du brauchst
Das hier solltest du parat haben, bevor du ans Wasser gehst:
- Unterwasserkamera (die CamX hat Befestigungsösen an beiden Enden des Zylinderkörpers)
- Fluorocarbon-Vorfachmaterial – 0,35 bis 0,50 mm fürs Raubfischangeln, 0,25 bis 0,30 mm für leichtere Arten
- Tonnenwirbel – Größe 4 bis 6 (15 kg+ Tragkraft). Nicht verhandelbar. Sie verhindern, dass Schnurdrall deine Aufnahmen und deinen Tag zerstört
- Karabinerwirbel oder Snap-Wirbel – für schnellen Köderwechsel
- Bleischrot oder durchbohrte Kugelbleie – um die Sinkrate anzupassen
- Klemmhülsen oder verlässliche Knoten – Palomar oder verbesserter Clinch sind beide in Ordnung
- Scharfe Schere oder Schnurschneider
Die Position der Inline-Kamera verstehen
Eine Inline-Kamera sitzt zwischen deiner Hauptschnur und deinem Köder. Die Kamera schaut nach vorn, das Vorfach entlang, Richtung dessen, was am Ende der Montage ist.
Das Kernprinzip: Die Kamera darf sich nicht drehen. Wenn sie frei um ihre Achse rotiert, ist jedes Einzelbild verwackelt und deine Schnur ist nach fünf Einholvorgängen ein verdrehter Klumpen.
Drei Dinge verhindern das Drehen:
- Tonnenwirbel oberhalb und unterhalb der Kamera
- Richtige Vorfachlänge unterhalb der Kamera (zu kurz = die Köderaktion überträgt sich; zu lang = unnötiger Widerstand)
- Korrekte Bleiplatzierung, damit die Kamera linse-nach-unten oder linse-nach-vorne ausgerichtet bleibt
Schritt für Schritt: die Basis-Inline-Montage
Das ist der universelle Startpunkt. Er funktioniert fürs Schleppen, Werfen und Posenangeln, mit kleinen Anpassungen in den folgenden Abschnitten.
Schritt 1: Oberen Wirbel an die Hauptschnur binden
Schneide deine Hauptschnur an der Stelle, an der du die Kamera einsetzen willst. Binde einen Tonnenwirbel (Größe 4–6) mit einem Palomar- oder verbesserten Clinch-Knoten ans Ende deiner Hauptschnur.
Palomar-Knoten kurz: 15 cm Schnur doppelt durchs Wirbelöhr legen, mit der doppelten Schnur einen Überhandknoten machen, den Wirbel durch die Schlaufe führen, anfeuchten, festziehen. Restende auf 3 mm kürzen.
Dieser obere Wirbel ist das wichtigste Anti-Drall-Bauteil deiner Montage. Überspringen ist keine Option – auch wenn du glaubst, dein Köder dreht sich nicht. In Kameramontagen dreht sich alles mehr, als du denkst.
Schritt 2: Oberes Vorfach an die Kamera binden
Schneide ein Stück Fluorocarbon-Vorfach ab, 15 bis 20 cm lang. Binde ein Ende an das freie Öhr deines oberen Tonnenwirbels.
Binde das andere Ende an die obere Befestigungsöse der Kamera (das Ende, das am weitesten von der Linse weg ist). Die CamX hat an jedem Ende eine Edelstahlöse – nutz auch hier den Palomar-Knoten.
Dieses kurze obere Vorfach gibt der Kamera einen kleinen Abstand zur Hauptschnur. Es federt den Stoß beim Wurf ab und verhindert, dass die Kamera direkt gegen deine Rutenspitze knallt, wenn du einholst.
Schritt 3: Unteres Vorfach anbringen
Binde einen weiteren Tonnenwirbel an die untere Befestigungsöse der Kamera (das Linsenende). Das ist dein unterer Wirbel.
Jetzt binde dein unteres Vorfach an das freie Öhr dieses Wirbels. Die Länge hängt von deiner Methode ab:
- Schleppangeln: 60 bis 80 cm. Die Kamera braucht Abstand zum Köder, um ein breites Sichtfeld zu bekommen. Mit dem 136°-Objektiv der CamX bringt 60 cm einen normalgroßen Hechtköder komplett ins Bild.
- Spinnfischen: 40 bis 60 cm. Kürzer macht die Montage beim Werfen handlicher, und du willst den Köder sichtbar, aber nicht winzig im Bild haben.
- Posenangeln: 30 bis 50 cm. Der Köder bewegt sich langsamer, und die Kamera ist oft stationär oder fast stationär – kürzer reicht.
Schritt 4: Blei für Stabilität hinzufügen
Die Kamera selbst wiegt 85,3 g, was etwas natürlichen Ballast liefert. Je nach Setup brauchst du aber zusätzliches Gewicht, um:
- die Kamera korrekt auszurichten (Linse nach vorn oder nach unten)
- die gewünschte Tiefe zu erreichen
- dem Auftrieb entgegenzuwirken, falls du das Auftriebsring-Zubehör nutzt
Bring kein Blei unterhalb der Kamera an, es sei denn, du willst gezielt die Linse nach oben richten (z. B. um Oberflächenbisse zu filmen). Blei unter der Kamera kippt sie linsenseitig nach oben.
Schritt 5: Erst im flachen Wasser testen
Bevor du eine Session damit planst, teste deine Montage in klarem, flachem Wasser – einem Steg, einer Bootsrampe, einem klaren Uferabschnitt.
Lass die Montage auf 1 bis 2 Meter ab, verbinde die CamX-App auf deinem Handy (5-GHz-WLAN für bessere Live-Vorschau) und prüfe:
- Ist die Kamera stabil oder rotiert sie?
- Zeigt die Linse, wohin sie soll?
- Ist der Köder im Bild?
- Ist das Vorfach sichtbar (zu dick oder zu steif)?
Montagevarianten nach Methode
Schleppmontage
Schleppangeln ist die einfachste Methode für eine Inline-Kamera, weil die konstante Vorwärtsbewegung die Montage straff hält und die Kamera stabilisiert.
Wichtige Anpassungen:
- Vorfachlänge unter der Kamera: Mindestens 60 bis 80 cm. Bei Schleppgeschwindigkeiten (2 bis 5 km/h) braucht die Kamera Abstand, um den Köder im Bild zu halten, ohne dass er ein kleiner Punkt wird.
- Schleppgeschwindigkeit zählt: Unter 2 km/h fängt die Kamera eventuell an zu wackeln. Über 5 km/h kann der Wasserdruck auf den Kamerakörper Drehungen verursachen. Der Sweet Spot für stabile Aufnahmen liegt bei 2,5 bis 4 km/h.
- Köderwahl: Köder mit aggressiver Aktion (tieftauchende Wobbler, große Blinker) erzeugen mehr Vibration, die sich über das Vorfach auf die Kamera überträgt. Bei wackeligen Ködern ein leicht längeres unteres Vorfach (80 cm) nutzen.
- Downrigger-Kompatibilität: Wenn du mit Downrigger schleppst, klippe die Kameramontage über einen Release-Clip am oberen Wirbel an das Downrigger-Kabel. Die Kamera sitzt dann in der richtigen Tiefe vor dem Köder, ohne dass du zusätzliches Blei brauchst.
| Geschwindigkeit | Kamerastabilität | Hinweise | |-|--|-| | 1–2 km/h | Mäßig | Kamera kann driften; 5–10 g Blei über der Kamera zusetzen | | 2,5–4 km/h | Exzellent | Idealer Bereich für stabiles Material | | 4–5 km/h | Gut | Leichte Vibration, weiterhin nutzbar | | 5+ km/h | Schlecht | Wasserdruck verursacht Drehung; oberes Vorfach kürzen |
Wurfmontage (Spinnfischen)
Spinnfischen mit einer Inline-Kamera verlangt mehr Überlegung, weil die Montage beim Wurf heftige Beschleunigung erfährt und beim Einholen ständige Richtungswechsel durchmacht.
Wichtige Anpassungen:
- Vorfachlänge unter der Kamera: 40 bis 60 cm. Längere Vorfächer verheddern sich beim Wurf.
- Oberes Vorfach: Kurz halten – maximal 10 bis 15 cm. Das reduziert den Pendeleffekt beim Wurf.
- Wurftechnik: Weiche Seitarm- oder Unterhandwürfe. Überkopfwürfe mit Power peitschen Kamera und Vorfach in eine Knäuelei. Behandle das wie das Werfen eines zerbrechlichen Köders – kontrolliert und bewusst.
- Ködergewicht: Dein Köder muss schwer genug sein, die gesamte Montage zu ziehen (Köder + Kamera + Vorfächer + Wirbel). Ein 15-g-Jigkopf oder 20-g-Blinker ist das praktische Mindestgewicht für einen entspannten Wurf mit angehängter CamX.
- Einholgeschwindigkeit: Gleichmäßiges Einholen funktioniert am besten. Stopp-und-Weiter-Führung lässt die Kamera bei jedem Stopp nach vorn schwingen, wodurch der Köder in der Aufnahme abwechselnd auf die Linse zu und weg rast. Musst du jiggen, akzeptiere, dass das Material etwas Bewegung hat.
Pose (Schwimmermontage)
Posenangeln mit Inline-Kamera ist vielleicht das dankbarste Setup, weil die Kamera fast stationär ist und ruhiges, stetiges Material von Köder und anschwimmenden Fischen produziert.
Wichtige Anpassungen:
- Kameraposition: Platziere die Kamera oberhalb deines Köders, nicht darunter. Der Aufbau ist: Hauptschnur > Pose > oberer Wirbel > oberes Vorfach > Kamera > unterer Wirbel > unteres Vorfach > Haken mit Köder.
- Länge unteres Vorfach: 30 bis 50 cm. Der Köder sollte im 136°-Sichtfeld der Kamera klar sichtbar sein.
- Posengröße: Deine Pose muss das Gewicht der Kamera (85,3 g) plus Köder plus eventuelles Bleischrot tragen. Eine Pose für 80 bis 120 g Gesamtgewicht passt meistens. Eine Standard-20-g-Hechtpose geht mit angehängter Kamera unter – du brauchst eine größere.
- Tiefeneinstellung: Stelle deinen Posenstopper so ein, dass die Kamera in der Tiefe hängt, die du beobachten willst. In krautigem Wasser die Kamera 30 bis 50 cm über den Krautspitzen halten für ein freies Sichtfeld.
- Strömung: In Flüssen oder bei Drift kippt die Kamera mit der Strömung. Ein kleiner Kippwinkel ist okay – er bedeutet, dass die Linse leicht stromabwärts zeigt, wo die Fische sowieso meist herkommen.
Typische Fehler und wie du sie behebst
Die Kamera dreht sich ständig
Ursache: Fehlende Tonnenwirbel oder Wirbel, die korrodiert sind und nicht mehr frei drehen.
Lösung: Beide Wirbel durch frische, hochwertige Kugellagerwirbel ersetzen (nicht einfach Tonnenwirbel), wenn das Problem bleibt. Billige Messingwirbel blockieren nach einer Session im Salzwasser.
Auch den Köder prüfen – manche Spinner und Blinker erzeugen massiven Schnurdrall, der jeden Wirbel überfordert. Kiel-Blei anbringen oder einen nicht drehenden Köder nutzen.
Material ist komplett trüb-grün oder braun
Ursache: Die Kamera ist zu nah am Grund, und Schlick wirbelt bei jeder Bewegung ins Bild. Oder die Linse zeigt direkt in den Schlamm.
Lösung: Ein kleines Stück geschlossenzelligen Schaumstoff ans obere Vorfach setzen, um der Kamera leichten positiven Auftrieb zu geben. Das kippt sie linse-nach-vorn statt linse-nach-unten. Außerdem unteres Vorfach verlängern, damit der Bodenkontakt des Köders keinen Schlick direkt vor der Linse aufwirbelt.
Die Montage verheddert bei jedem Wurf
Ursache: Vorfach zu lang, Wurf zu aggressiv oder keine Wirbel.
Lösung: Unteres Vorfach auf maximal 40 cm fürs Werfen kürzen. Auf kontrollierten Seitarm-Lob umstellen. Sicherstellen, dass beide Wirbel drin sind. Wenn es weiter verheddert, steiferes Vorfachmaterial probieren – steifes Fluorocarbon wehrt sich besser gegen Knäuel als weiches Mono.
Fische werden von der Kamera verschreckt
Ursache: Die Kamera ist zu nah am Köder, oder die LED-Beleuchtung ist im klaren Wasser an.
Lösung: Unteres Vorfach auf 60 bis 80 cm verlängern. Die grünen LEDs in der CanFish-App bei Tageslicht und klarem Wasser ausschalten – die Beleuchtung ist für Schwachlicht gebaut, nicht für mittags in einem klaren See. Der Kamerakörper selbst (31 mm Durchmesser, dunkle Farbe) ist kleiner als die meisten Hechtköder. Fische ignorieren ihn meist, sobald er ein paar Minuten im Wasser ist.
Eine Seite des Materials ist immer dunkel
Ursache: Die Kamera ist schief montiert oder das obere Vorfach ist zu lang, wodurch die Kamera schräg hängt.
Lösung: Bleiposition anpassen. Wenn eine Seite dunkel und die andere hell ist, kippt die Kamera zur dunklen Seite. Bleischrot auf die gegenüberliegende Seite des oberen Vorfachs setzen oder oberes Vorfach kürzen, um das Pendeln zu reduzieren.
WLAN bricht ab, sobald die Kamera taucht
Ursache: Das ist Physik, kein Defekt. WLAN-Signale (2,4 GHz und 5 GHz) dringen nicht durch Wasser. Die 50 m WLAN-Reichweite der CamX gilt nur über Wasser.
Lösung: Es gibt keine Lösung, weil das die Natur von Funkwellen ist. Nutz die Live-WLAN-Vorschau, um deine Montage im flachen Wasser auszurichten und zu testen. Sobald die Kamera in der Tiefe ist, speichert sie auf den internen 16-GB-Speicher (grob 8 Stunden Material bei 1080p). Nach dem Einholen und erneutem WLAN-Verbinden das Material sichten. Die CanFish-App lässt dich downloaden, schneiden und auf dem Handy abspielen.
Pflege nach jeder Session
Eine Inline-Montage setzt deine Kamera mehr mechanischem Stress aus als eine stationäre Ablassmontage. Nach jeder Session:
- Kamera in Süßwasser spülen, besonders nach Salzwassereinsatz. Die CamX ist bis 200 m druckfest und hält Salz aus, aber Salzkristalle in den Ösen korrodieren mit der Zeit.
- Wirbel prüfen. Mit den Fingern drehen. Wenn sie nicht frei rotieren, ersetzen.
- Knoten checken. Fluorocarbon schwächelt an den Knotenpunkten nach wiederholtem Wurfstress. Im Zweifel neu knoten.
- Linse reinigen. Mikrofasertuch und ein Tropfen Wasser. Keine Lösungsmittel.
- Kamera laden. Die CamX schafft 138 Minuten Aufnahme mit ausgeschaltetem WLAN. Kabelloses Laden auf der mitgelieferten Station dauert rund 3,5 Stunden. Nach jeder Session nachladen, damit du immer bereit bist.
Kurzreferenz: Montage-Specs nach Methode
| Parameter | Schleppen | Spinnfischen | Pose | |--|-||-| | Oberes Vorfach | 15–20 cm | 10–15 cm | 15–20 cm | | Unteres Vorfach | 60–80 cm | 40–60 cm | 30–50 cm | | Wirbel | 2× Tonne, Größe 4–6 | 2× Tonne, Größe 4–6 | 2× Tonne, Größe 4–6 | | Zusatzgewicht | Optional, 5–10 g über Kamera | Meist unnötig (Köder reicht) | Pose muss 80–120 g gesamt tragen | | Mindest-Ködergewicht | 10 g | 15–20 g | entfällt (Naturköder) | | Kameraausrichtung | Linse nach vorn | Linse nach vorn | Linse nach unten | | WLAN-Vorschau nützlich? | Ja, an der Oberfläche vor dem Schleppen | Ja, zum Testen | Ja, wenn die Pose innerhalb 50 m ist |
Eine Anmerkung zur Tragkraft
Die CamX wiegt 85,3 g. Deine Hauptschnur und Vorfächer müssen dieses Gewicht plus Köder plus die Kräfte des Wurfs und Fischdrills tragen. Für die meisten europäischen Raubfisch-Einsätze ist 0,30 mm Fluorocarbon-Vorfach (grob 6 bis 8 kg Tragkraft) das Minimum mit angehängter Kamera. Für Hecht 0,40 bis 0,50 mm verwenden oder ein kurzes Stahlvorfach zwischen unterem Wirbel und Köder – Hechtzähne schneiden Fluorocarbon ungeachtet des Durchmessers.
Wenn du geflochtene Hauptschnur nutzt (wie die meisten europäischen Raubfischangler), ist die Verbindung Geflecht-zu-Wirbel dein schwächster Punkt. Nutze einen verlässlichen Knoten – der Palomar ist für Geflecht-zu-Wirbel kaum zu schlagen.
Abschließend
Das erste Mal eine Inline-Kamera zu montieren fühlt sich fummelig an. Beim zweiten Mal brauchst du drei Minuten. Bei der fünften Session bindest du das ohne nachzudenken, genauso wie du jetzt ein Vorfach bindest.
Das Material, das du zurückbekommst – ein Hecht, der hinter deinem Köder hergleitet, ein Barsch, der deinen Jig von unten inspiziert, ein Zander, der aus dem grünen Nichts auftaucht – macht jede Minute Montage wett. Du lernst an einem Nachmittag mit Kameramaterial mehr über Fischverhalten als in einem Jahr, in dem du auf deine Rutenspitze starrst.
WEITERLESEN
Weiterführend: Angelknoten-Guide (Animated Knots) · Schlepptechniken (Wikipedia)
Häufig gestellte Fragen
Wie lang sollte das Vorfach zwischen Kamera und Köder sein?
30–50 cm fürs Werfen, 50–80 cm fürs Schleppen. Zu kurz, und die Kamera stört die Köderaktion. Zu lang, und die Kamera verpasst die Bisszone.
Beeinflusst die Kamera inline montiert die Köderaktion?
Die 85 g Gewicht der CamX und das Stabilisierungsflossen-Design minimieren den Widerstand. Bei langsamem Einholen und Schleppen bleibt die Köderaktion praktisch unverändert. Bei schnellen Jerkbaits kann es leicht dämpfen.
Kann ich die Kamera mit einem Snap-Wirbel anhängen?
Ja – ein hochwertiger Kugellagerwirbel zwischen Hauptschnur und Kamera-Vorfach verhindert Schnurdrall, das häufigste Problem bei Inline-Kameramontagen.
ÜBER DEN AUTOR
Geschrieben vom Fisho-Team – einer kleinen Truppe Angler aus Riga, Lettland. Wir testen, bewerten und verkaufen das Gerät, das wir selbst am Wasser nutzen.
Transparenzhinweis: Fisho.eu ist autorisierter europäischer Distributor der CanFish CamX. Einige Links in diesem Artikel führen zu unserer Produktseite. Wir empfehlen nur Ausrüstung, die wir selbst getestet haben.
Die CanFish CamX wiegt 85,3 g, filmt 1080p bei 136° und ist für Inline-Montage gebaut. CanFish CamX bei Fisho.eu kaufen → – 189 EUR, kostenloser EU-Versand.


